Nachbericht CityLauf Ansbach

Irgendwie hatte ich de laufende Woche wenig Lust & Zeit um einen ausführliche Nachbericht zum Ansbacher CityLauf zu schreiben. Daher gibt es diesen erst jetzt.

Meine Vorgabe den 10 km Lauf in 54:00 Minuten zu finishen habe ich erreicht. Am Ende bin ich als 256. (von 556)  mit 53:57 Minuten durch’s Ziel gelaufen. Der Lauf war schön, aber mit ein paar kleinen Problemen verbunden auf die ich aber in dem folgenden Nachbericht ein wenig näher eingehen möchte.

Vor dem Lauf

Anders wie bei den letzten Läufen habe ich mich beim CityLauf in Ansbach erst eine Stunde vor dem Start nachgemeldet. Ich konnte vorhereinfach nicht absehen wie intensiv der Trainingsplan meinen Körper beansprucht und ob mir vielleicht nicht doch noch am Ende eine Verletzung einen Strich durch die Rechnung macht. Bereits einmal musste ich Lehrgeld bezahlen und den Weinberglauf in Bad Windsheim absagen. Es sind dann zwar keine großen Kosten die verloren gehen, aber ärgerlich ist es immer. Und wieso nicht auch nachmelden wenn der Lauf eh um die Ecke ist?

Ein Nachteil von Nachmeldungen ist die Schlange am Ausgabepunkt, was sich mit 10 Minuten allerdings nicht weiter gestört hat.

Die Zeit vor dem Start habe ich mich etwas warm gelaufen und versucht mich möglichst im Schatten zu halten, da ich kein Trinken dabei hatte und es doch recht sonnig war. Dies ist der Nachteil wenn man alleine zu einem Lauf fährt – man kann eigentlich nichts weiter mitnehmen.

Der Lauf

Etwas irritiert hatte dass sowohl die 10km-Läufer wie auch die Teilnehmer des Halbmarathons gleichzeitig starten. Es gab auch keine Gruppen die nach bestimmten Zeiten eingeteilt wurden wie ich es von anderen Lauveranstaltungen kenne.

Der Start verlief trotz einer großen Teilnehmerzahl recht flott. Eigentlich wollte ich meinen Garmin gleichzeitig mit dem betreten der Zeitmessmatten starten, aber die gab es hier nicht. Die Technik beim CityLauf war allerdings eine etwas andere  – der Chip war hier in die Startnummer mit integriert.

Der Streckenverlauf ist sehr schön flach gehalten und bis auf ein paar leichtere Anstiege eine Strecke um gute Zeiten zu laufen. Störend ist der Lauf auf Kopfsteinpflaster durch die Altstadt für die ersten beiden Kilometer. An zwei Punkten wird die Strecke hier auch etwas enger was bei einer größeren Menschentraube etwas nervend ist.

Ich versuchte zu Beginn an jeden Kilometer konstant zu laufen und nicht in Euphorie zu verfallen was bei einem schnellen Start passieren kann. Immerhin galt das ganze ja nur als Trainingslauf und war Teil meines Trainingsplans.

Zu Beginn hat mir meine linke Wade etwas Probleme bereitet. Ich spürte ein starkes ziehen und sie wurde immer härter. Nachdem ich etwas langsamer gelaufen bin ging es nach einigen hundert Metern wieder. Ich führe das mal auf zu wenig warmlaufen zurück.

So lief ich also Kilometer für Kilometer mit einer Pace von 5:40 zu laufen – und genau hier war der Fehler. 5:40 ergeben auf 10km leider keine 54:00 Minuten sondern 65:41 aber genau das habe ich vorher in meinen Garmin Forerunner 405 vor lauter Aufregung eingegeben.

So habe ich dann unwissend meine Kilometer abgespult und habe mich gefreut, dass es heute so leicht ging, habe mich aber noch zurückgehalten, da ich mein Tempo erst ab Kilometer 7 erhöht habe.

Meine Rundenzeiten beim CityLauf in Ansbach

Sehr schön sieht man auch meinen Schlussspurt. Eine Pace von 4:33 über einen Kilometer zu halten ist nach gelaufenen 9 km schon ein Highlight für mich. Wenn man dann aber meinen Puls sieht, zeigt sich schnell dass dies am Limit war :-)

Etwas enttäuscht war ich dann im Ziel. Ich hatte immer als Detailansicht den Virtual Partner und sah meinen Vorsprung nur so wachsen. Das dann am Ende statt über 2 Minuten lediglich ein Vorsprung von 4 Sekunden standen war schon etwas Schade.

Organisation des Ansbacher CityLaufs

Fangen wir mit dem positiven an. Es wimmelte überall nur so von Organisatoren und jeder versuchte zu helfen wo es nur ging. Gut, bei 10 Kilometern braucht man sicherlich nicht die selbe Versorgung wie bei einem Marathon, dennoch war ich mit zwei Getränkestationen auf der Strecke zufrieden.

Im Ziel gab es dann neben Getränken auch alkoholfreies Bier (habe ich aber nicht getrunken), viel Obst und Bifi. Vor allem die Bifi hat mich positiv überrascht. Das salzige nach einem anstrengenden Lauf tut richtig gut. Ich habe auch mitbekommen wie ein Triathlet erzählt hat, dass er sich immer eine Bifi auf dem Rad bei einem Triathlon mitnimmt. Vielleicht ein Tipp für den ein oder anderen von euch.

Der Zieleinlauf ist direkt vor dem Brücken-Center wo man sich zuvor auch anmelden musste. Daher ist es mit den Parkplätzen und den WCs ideal gelöst.

Negatives gibt es wenig zu berichten. Lediglich der etwas zu kleine Zielbereich ist vielleicht zu erwähnen, ansonsten aber eine super Veranstaltung die ich mir für die Zukunft auf jeden Fall wieder vormerken werde.

Garmin Forerunner 405 während des Laufs

Ich versuche ja bei jedem Lauf auch zu meiner größten Investition etwas zu schreiben. :-) Wie schon oben angedeutet habe ich dieses mal vorher einfach die falsche Pace als Richtwert eingegeben.

Ansonsten hat der Garmin Forerunner 405 nur minimal mit 70 Metern abgeweicht, was aber auch am falschen stoppen liegen könnte.

Fazit

Der Ansbacher CityLauf hat mir sehr gut gefallen. Auch so habe ich mit mit den kurzen Distanzen angefreundet und werde wohl den Sommer über den ein oder anderen versuchen zu laufen. Man braucht einfach weniger Vorbereitung und hat trotzdem schöne Wettkampfbedingungen.

Leider gibt es von mir keine Fotos, da ich wie schon geschrieben alleine unterwegs war. Für alle anderen gibt es auf der offiziellen Website Fotos.

2 Kommentare

  1. geschrieben am May 10, 2009 um 2:57 pm Uhr | Permalink

    Cool!
    Da bekomm ich wieder richtig Lust zu laufen!

  2. geschrieben am May 10, 2009 um 5:40 pm Uhr | Permalink

    Das ist doch ein verdammt gutes Ergebnis! Ich gratuliere dir. Die Zwischenzeiten sagen ja schon fast alles. Am Anfang hätte es noch etwas langsamer sein können, wobei du auch so zum Ende hin schön schnell geworden bist. Das nächste Mal weiß auch deine Uhr, in welchem Tempo du laufen solltest, damit du etwas mehr Gleichmäßigkeit rein bekommst.

2 Trackbacks

  1. [...] ich den CityLauf in Ansbach ganz nach meinem Trainingsplan gelaufen bin, war ich für den Rothenburger Halbmarathon natürlich bester Dinge meine Wunschzeit von [...]

  2. [...] ich bin mit 49:04 Minuten durchs Ziel gelaufen – also fast 5 Minuten schneller wie noch beim CityLauf in Ansbach im [...]

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